Ziele erreichen

Ziele erreichen | Ziele definieren | Zielwege sichern

So wie es ist, soll es nicht sein.

Wie kann ich das verändern? Wie definiere ich eigentlich Ziele? Und warum komme ich so oft von meinem Zielweg ab?

Wie kann ich meine Situation verändern? Ich stelle fest, dass der Ist-Zustand, in dem ich mich befinde, mich unzufrieden macht und ich finde keinen Weg, mich weiter zu bewegen. Das liegt möglicherweise daran, dass ich noch keinen gewünschten Soll- oder Zielzustand definiert habe. Und wenn mir das Ziel noch fehlt, kann sich hieraus kein Zielweg ergeben.

Denn ohne Ziel ist jeder mögliche Zielweg gleichzeitig richtig und falsch. Es geht also vordergründig darum, dass ich mir eine Definition herleite, was ich mir zum Ziel mache, woraus sich in den allermeisten Situationen automatisch der Zielweg ergibt. Um meine Situation zu verändern ist es also wichtig dass ich anfange, Ziele zu definieren.

Wie definiere ich eigentlich Ziele? Für die Definition von Zielen darf ich vier Kriterien heran ziehen.

Kriterium Nummer 1: Ziele dürfen in ihrer aktiven Form definiert sein, das heißt ohne Negierung.

Kriterium Nummer 2: Es dürfen meine Ziele sein.

Kriterium Nummer 3: Ich darf die Kontrolle über den Zielerreichungsprozess haben und

Kriterium Nummer 4: Ziele dürfen SMART definiert sein.

Kriterium Nummer 1: Ziele dürfen ohne Negierungen definiert sein. Warum könnte das für mich so wichtig sein? Wenn ich mir selber sage, dass ich jetzt nicht an einen rosa Elefanten denke, der auf meinem Auto herumhüpft, dann denke ich möglicherweise genau an dieses Bild.

Das liegt daran, dass mein Gehirn Informationen nicht nicht verarbeiten kann. Das heißt, wenn ich mit Negierungen arbeite, denke ich direkt daran, was ih nicht haben möchte, und mache es damit aber auch wieder präsent.

Das bedeutet, wenn es um Ziele geht, darf ich diese so definieren, dass ich mir erarbeite was ich haben möchte, und wenn ich aber definiere, was ich nicht haben möchte, beschäftigt sich mein Kopf wiederum mit dem, was ich nicht habe möchte. Und das ist ja nicht mein Ziel.

Bei Kriterium Nummer 2 geht es darum, dass die Ziele meine Ziele sein dürfen. Denn wenn ich den Zielen von jemand anderem hinterher renne, werde ich vermutlich nie ankommen.

Bei Kriterium Nummer 3 geht es darum, dass ich Kontrolle über den Zielerreichungsprozess haben sollte. Wenn ich Ziele definiere, wo ich diese Kontrolle nicht habe, dann ist die Zielerreichung von dem Gutdünken eines anderen Menschen abhängig und ich kann sehr schnell enttäuscht werden.

Im 4. Kriterium geht es darum, dass meine Ziele SMART definiert sein dürfen. Das soll im Folgenden bedeuten, dass meine Ziele spezifisch formuliert sind, dass ich eine gewisse Messbarkeit habe, dass die Zielerreichung für mich auf attraktiv ist, realisierbar und terminierbar, das heißt zeitlich fixierbar. Wäre nur eines dieser Kriterien nicht erfüllt, ist das Ziel möglicherweise kein vernünftiges Ziel mehr für mich.

Wie kann ich sicher stellen, auf meinem Zielweg zu bleiben?

Wenn ich das Gefühl bekomme, von meinem Zielweg abzukommen, dann ist das häufig kein Abkommen, sondern ein rumeiern, weil ich mein Ziel noch gar nicht definiert habe. Sobald ich also das Gefühl bekomme, ich komme von meinem Zielweg ab, darf ich mir als erstes die Frage stellen, ob ich mein Ziel überhaupt schon definiert habe, und ob ich es ausreichend definiert habe.

Fassen wir an der Stelle zusammen: Wenn es um Ziele geht, dann darf ich zuerst die Reihenfolge beachten, das heißt zuerst kommt die Definition des Ziels, woraus sich der Zielweg ergibt.

Ich darf die 4 Kriterien zur Definition von Zielen heranziehen, und wenn mein Zielweg dann einmal doch nicht funktionieren sollte, dann darf ich auch nach einem alternativen Zielweg schauen, denn wenn mein Plan nicht funktioniert, verändere ich den Plan, aber nicht das Ziel.


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