Mutiger werden

So kann man mutiger werden

Zunächst: Was ist überhaupt Mut? Mutig ist man ja dann, wenn man sich etwas traust, was man sich vorher noch nicht getraut hat. Doch was genau hat dann dazu geführt, dass man sich etwas getraut hast? Einerseits darf man darauf achten, dass man den eigenen Gedanken immer ein sehr hohes Vertrauen schenkst. Hierbei besonders den Bildern vor Deinem inneren Augen und den auditiven Gedankeninhalten.

Wenn man also überlegt, eine bestimmte Sache zu machen, und hat Gedanken von einem schlechten Ergebnis im Kopf, hat man auch einen guten Grund, etwas nicht zu machen. Von außen betrachtet fehlte es einem dann eben an Mut.

Gerade in solchen Situationen sollte man besonders darauf achten, Gedanken über das gewünschte Ziel zu machen. Diese Gedanken werden einen dann dabei unterstützen, diese bestimmten Dinge zu machen und zu erleben. Hierbei spielt auch die auditive Denkebene eine besondere Rolle. Wenn man überlegt, etwas bestimmtes zu machen, und man denkt: „Das könnte in die Hose gehen, ich mache es lieber nicht!“ Dann wird man in dem Moment auch keinen Mut verspüren.

                    

Coaching für mehr Mut

Wenn man mutiger sein möchte, steht vor allem eine Frage im Raum: Wobei genau? Wir werden also zunächst genauer herausfinden, in welchen Bereichen Handlungsbedarf besteht. Denn manchmal macht es schon einen großen Unterschied, sich in genau diesen Situationen selber mehr Mut zuzusprechen.

Und darauf aufbauend erarbeiten wir die Grundsätze, welche die Basis für Mut bilden:

Fachwissen, Routine und Selbsterlaubnis

Ein konkretes Beispiel von mir: Ich habe viele Jahre im Rettungsdienst gearbeitet. Und wenn ich dann zu einem Notfallpatienten gekommen bin, fängt man mit seiner Arbeit an. Bei einer Reanimation zum Beispiel drückt man auf den Brustkorb, um die Herzaktivität zu ersetzen. Man intubiert, beatmet, legt einen Zugang und gibt intravenös Flüssigkeit. Man verabreicht auch Medikamente.

In einer solchen Situationen würden umstehende Menschen sagen können: „Das ist mutig!“ Ich als Mitarbeiter des Rettungsdienstes habe mich in solchen Situationen allerdings nicht mutig gefühlt. Sei es bei der einfachen Versorgung als auch, wenn ich jemandem das Leben gerettet habe. Denn ich habe ein ausgeprägtes medizinisches Fachwissen über jedes relevante Notfallbild.

Ich weiß zu jedem Zeitpunkt genau, was ich zu tun habe. Darüber hinaus habe ich die Behandlungsmuster schon häufig durchgeführt und verfüge damit über eine hohe Routine. Und diese beiden Komponenten Fachwissen und Routine erlauben es mir immer wieder, in solchen Situationen entsprechende Dinge zu tun.

Es ist quasi eine innere Stimme in meinem Ohr, die mir genau sagt, was ich zu tun und zu lassen habe. Mut ist genau diese Selbsterlaubnis. Sie resultiert aus dem Fachwissen und einer bestehenden Routine. Wenn Du also in bestimmten Situationen mehr Mut spüren möchtest, dann eigne Dir Fachwissen an.

Werde zum Meister

Wir möchten in einem Coaching herausfinden, in welchen Bereichen mehr Mut bestehen soll. Und uns dann den Fragen stellen: Wie kann man hier Fachwissen aufbauen? Wie dieses Fachwissen trainieren, um Routine zu bekommen? Je mehr man zum Meister in einer Sache wird, desto schneller kommt auch die Selbsterlaubnis – und damit der Mut.