Morbus Sudeck

Morbus Sudeck

Der Morbus Sudeck wird auch als „Komplexes regionales Schmerzsyndrom von Gliedmaßen“ genannt. Er kennzeichnet sich durch eine Dystrophie (Fehlwuchs) und einer Atrophie (Gewebeverkleinerung). Der Morbus Sudeck entsteht auf der Grundlage äußerer Einflüsse. Hierzu gehören Operationen, Unfälle sowie auch Entzündungen. Die genauen Ursachen sind noch nicht zufriedenstellend erörtert.

Symptome

Das erste Stadium der Entzündung betrifft den Zeitraum von 0 – 3 Monaten. Hierbei kommt es zu lokalen Entzündungszeichen. Es treten Schwellungen, Rötungen, Erwärmungen, Schmerzen sowie eine Funktionseinschränkungen auf.

Das Stadium der Dystrophie betrifft den Zeitraum zwischen 3 und 6 Monaten. Hier kommt es zu einer Dystrophie mit Gelenkversteifung.

Das Stadium der Atrophie betrifft den Zeitraum von 6 – 12 Monaten nach Auftreten der ersten Symptome. Die Atrophie entspricht dem Endstadium, in welchem keine Funktion des betroffenen Gelenks mehr besteht.

Zu den allgemeinen Symptomen zählen motorische Störungen, sensorische Störungen wie eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit und autonome Störungen wie eine Blaufärbung und ein Kältegefühl.

          

Diagnostik

Im Röntgenbild lassen sich Veränderungen in den betroffenen Bereichen finden. Hier lassen sich fleckige Aufhellungen erkennen. Des weiteren können Trophische Störungen auftreten. Es kommt zu einem vermehrten Nagel- und Haarwachstum.

Therapie

In der Therapie kommen bevorzugt Physiotherapie sowie Ergotherapie zum Einsatz. Medikamentöse kommen Bisphosphonate, Glucocorticoide sowie Schmerzmedikamente zum Einsatz.


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Quelle der medizinischen Informationen: wikipedia.de