Osteosarkom

Osteosarkom

Das Osteosarkom ist der häufigste, primäre bösartige Knochentumor. Er zeichnet sich durch ein aggressives Wachstum aus. Hierbei kommt es zu Zerstörungen von Knochen und dem umliegenden Gewebe. Dabei metastasiert er frühzeitig hämatogen (über die Blutbahn) in die Lunge. Das Osteosarkom tritt am häufigsten bei Heranwachsenden zwischen dem 10. und 25. Lebensjahr auf.

Insgesamt ist das Osteosarkom eine seltene Tumorerkrankung. In Deutschland werden pro Jahr etwa 200 Neuerkrankungen gezählt. Am häufigsten sind lange Röhrenknochen nah am Gelenk betroffen.

          

Symptome

Symptomatisch kann es pathologischen Frakturen, Schmerzen oder auch Schwellungen über dem betroffenen Bereich kommen. Bei einer Lokalisation an der Wirbelsäule kann es zu Nervenschädigungen kommen. Dies bedingt dann neurologische Ausfälle. Eine Metastasierung kann ein weiteres Tumorwachstum bedingen. Hierunter kann es zu einer B-Symptomatik kommen. Diese besteht aus Fieber, Nachtschweiß und Gewichtsabnahme.

Therapie

Zur Bestimmung der passenden Therapie wird zunächst eine Biopsie des betroffenen Gewebeteils durchgeführt. Hierüber soll die Diagnose gesichert werden. In der Folge wird vor einem operativen Eingriff eine Chemotherapie durchgeführt (präoperative Chemotherapie). In einem folgenden operativen Eingriff wird der betroffene Knochenteil chirurgisch entfernt. Hiernach erfolgt eine erneute Chemotherapie (postoperative Chemotherapie).


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Quelle der medizinischen Informationen: wikipedia.de