Lymphom – Gutartig und bösartig

Gutartige Lymphome

Eine gutartige Vergrößerung der Lymphknoten entsteht bei Infektionskrankheiten durch Entzündung als Ausdruck ihrer Abwehrtätigkeit, welches Lymphadenitis genannt wird. Ursachen können sowohl harmlose Erkrankungen als auch ernstere virale Infektionen sein. Als Ursache kommen auch bakterielle Erkrankungen wie Borreliose infolge eines Zeckenbisses oder eine Tuberkulose in Frage. Eine auf Parasiten beruhende Lymphknotenerkrankung ist die Toxoplasmose.

              

Gutartige Lymphome klingen meist nach Abheilung der Entzündung ab, sie können aber auch zur Abszedierung führen und unter Umständen durch die Haut nach außen oder in das umgebende Gewebe durchbrechen.
Bei gutartigen Vergrößerungen spricht man auch von einem Pseudolymphom, was zur Abgrenzung vom Ausdruck Lymphom im Sinne einer malignen Erkrankung des Lymphsystems dient.

Bösartige Lymphome

Maligne Lymphome sind bösartige Neubildungen, also Neoplasien. Diese entstehen durch monoklonales Wachstum von lymphatischen Zellen. Lymphatische Zellen finden sich in Lymphknoten, Tonsillen, Milz und im Knochenmark. Man unterscheidet B-Lymphozyten, T-Lymphozyten und die Zellen des retikulohistiozytäres System (RHS).
Maligne Lymphome betreffen vor allem ältere Menschen, der Altersgipfel liegt im 6. Lebensjahrzehnt. Es gibt aber auch bösartige Lymphome, die bereits im Kindesalter auftreten.

Die WHO-Klassifikation differenziert das Hodgkin-Lymphom und Non-Hodgkin-Lymphome. Letztere unterteilen sich in B-Zell-Lymphome sowie T-Zell-Lymphome.


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Er ist weder Heilpraktiker noch Arzt.

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