#26 Schritt 3 – Was ist eigentlich Mut

Ich empfehle Dir diese Bücher:

               

So kannst Du mutiger werden

Zunächst: Was ist überhaupt Mut? Mutig bist du ja dann, wenn Du Dich etwas traust, was Du Dich vorher noch nicht getraut hast. Doch was genau hat dann dazu geführt, dass Du Dich etwas getraut hast? Einerseits darfst Du darauf achten, dass Du Deinen eigenen Gedanken immer ein sehr hohes Vertrauen schenkst. Hierbei besonders den Bildern vor Deinem inneren Augen und den auditiven Gedankeninhalten.

Wenn Du also überlegst, eine bestimmte Sache zu machen, und hast Gedanken von einem schlechten Ergebnis im Kopf, hast Du auch einen guten Grund, etwas nicht zu machen. Von außen betrachtet fehlte es Dir dann eben an Mut.

Gerade in solchen Situationen solltest Du besonders darauf achten, Dir Gedanken über das gewünschte Ziel zu machen. Diese Gedanken werden Dich dann dabei unterstützen, diese bestimmten Dinge zu machen und zu erleben. Hierbei spielt auch Deine auditive Denkebene eine besondere Rolle. Wenn Du überlegst, etwas bestimmtes zu machen. Also auch etwas, was Du noch nicht so oft oder noch nie gemacht hast. Und Du würdest in Gedanken zu Dir selbst sprechen: „Das könnte in die Hose gehen, ich mache es lieber nicht!“ Dann wirst Du in dem Moment auch keinen Mut verspüren.

Das kannst Du konkret tun, um mutiger zu werden

Wenn Du also mutiger sein möchtest, reicht es in einigen Situation vielleicht schon aus Dir selbst zu sagen, dass Du jetzt mutiger bist. Dabei solltest Du allerdings nicht Mut mit Waghalsigkeit verwechseln. Du sollst Dich nicht zu Dingen überreden, die offensichtlich gefährlich oder schlecht für Dein Selbstwertgefühl sind. Um Mut zu haben gibt es noch eine weitere Perspektive, die Dir helfen wird.

Ein konkretes Beispiel von mir

Ich selber habe viele Jahre im Rettungsdienst gearbeitet. Und wenn ich dann zu einem Notfallpatienten gekommen bin, fängt man mit seiner Arbeit an. Bei einer Reanimation zum Beispiel drückt man auf den Brustkorb, um die Herzaktivität zu ersetzen. Man intubiert, beatmet, legt einen Zugang und gibt intravenös Flüssigkeit. Man gibt auch Medikamente.

In einer solchen Situationen würden umstehende Menschen sagen können: „Das ist mutig!“ Ich als Mitarbeiter des Rettungsdienstes habe mich in solchen Situationen allerdings nicht mutig gefühlt. Sei es bei der einfachen Versorgung als auch, wenn ich jemandem das Leben gerettet habe. Denn ich habe ein ausgeprägtes medizinisches Fachwissen auf jedes relevante Notfallbild.

Ich weiß zu jeden Zeitpunkt genau, was ich zu tun habe. Darüber hinaus habe ich die Behandlungsmuster schon häufig durchgeführt und verfüge damit über eine hohe Routine. Und diese beiden Komponenten Fachwissen und Routine erlauben es mir immer wieder, in solchen Situationen entsprechende Dinge zu tun.

Es ist quasi eine innere Stimme in meinem Ohr, die mir genau sagt, was ich zu tun und zu lassen habe. Mut ist genau diese Selbsterlaubnis. Sie resultiert aus dem Fachwissen und einer bestehenden Routine. Wenn Du also in bestimmten Situationen mehr Mut spüren möchtest, dann eigne Dir Fachwissen an.

Werde zum Meister

Wie kannst Du Meister in dem werden, was Du vor hast? Versuche Dich zu trainieren, um Routine aufzubauen. Dadurch wird die Selbsterlaubnis auf der inneren Ebene schnell kommen. Und Du wirst Dich voller Mut fühlen!


Ist der Beitrag hilfreich? Hier kannst Du ihn teilen: