Alles, was du über Morbus Cushing wissen musst: Symptome, Diagnose und Behandlung
Du hast schon öfter von Morbus Cushing gehört, aber weißt eigentlich gar nicht, was das genau ist? In diesem Blogbeitrag erfährst du alles, was du über diese Erkrankung wissen musst – von den Symptomen über die Diagnose bis hin zur Behandlung. Wenn du also mehr darüber erfahren möchtest, bist du hier genau richtig!
Was ist Morbus Cushing?
Morbus Cushing ist eine Erkrankung, die durch einen hohen Cortisolspiegel im Körper verursacht wird. Cortisol ist ein Hormon, das vom Körper produziert wird und bei Stressreaktionen eine wichtige Rolle spielt. Bei Morbus Cushing produziert der Körper jedoch zu viel Cortisol, was zu einer Reihe von Symptomen führen kann. Diese können von Gewichtszunahme und Muskelschwäche bis hin zu Bluthochdruck und Diabetes reichen. Es gibt verschiedene Ursachen für Morbus Cushing, wie beispielsweise Tumoren in der Hypophyse oder den Nebennieren. Die Diagnose erfolgt meist durch eine Blutuntersuchung und weitere bildgebende Untersuchungen. Die Behandlung hängt von der Ursache ab, kann aber in der Regel durch Medikamente oder Operationen erfolgen. Es ist wichtig, Morbus Cushing frühzeitig zu erkennen und behandeln zu lassen, um Folgeerkrankungen zu vermeiden.
Symptome des Morbus Cushing
Wenn du an Morbus Cushing leidest, gibt es eine Reihe von Symptomen, auf die du achten solltest. Die meisten Menschen mit dieser Erkrankung haben einen erhöhten Cortisolspiegel im Blut, was zu einer Reihe von körperlichen Veränderungen führen kann. Ein häufiges Symptom ist beispielsweise eine Gewichtszunahme, insbesondere im Bereich des Bauches. Dies kann auch zu einem runden Gesicht und einem "Büffelnacken" führen. Andere häufige Symptome sind Muskelschwäche, Müdigkeit und Schlafstörungen. Viele Menschen mit Morbus Cushing bemerken auch Hautveränderungen wie Dehnungsstreifen oder Akne. Es ist wichtig zu beachten, dass diese Symptome nicht immer alle auf einmal auftreten müssen und dass sie auch bei anderen Erkrankungen auftreten können. Wenn du jedoch mehrere dieser Symptome hast oder dir Sorgen machst, solltest du deinen Arzt aufsuchen, um weitere Untersuchungen durchzuführen.
Diagnose des Morbus Cushing
Wenn du vermutest, dass du an Morbus Cushing leidest, ist es wichtig, eine genaue Diagnose zu erhalten. Es gibt verschiedene Tests und Untersuchungen, die dein Arzt durchführen kann, um festzustellen, ob du tatsächlich an dieser Erkrankung leidest. Eine häufige Methode ist der Dexamethason-Suppressionstest, bei dem du ein künstliches Glucocorticoid einnimmst und anschließend Blutproben entnommen werden, um den Cortisolspiegel im Körper zu messen. Ein weiterer Test ist der ACTH-Stimulationstest, bei dem ein Hormon injiziert wird, das normalerweise die Freisetzung von Cortisol auslöst. Wenn deine Symptome durch diesen Test verstärkt werden, kann dies auf Morbus Cushing hinweisen. Es ist wichtig zu beachten, dass diese Tests nicht immer 100% genau sind und weitere Untersuchungen notwendig sein können. Dein Arzt wird dich jedoch durch den Diagnoseprozess führen und sicherstellen, dass du die richtige Behandlung erhältst.
Behandlung des Morbus Cushing
Wenn bei dir Morbus Cushing diagnostiziert wurde, gibt es verschiedene Möglichkeiten zur Behandlung. Der erste Schritt ist in der Regel die Behandlung der zugrunde liegenden Ursache. Wenn zum Beispiel ein Tumor für die Überproduktion von Cortisol verantwortlich ist, kann eine Operation erforderlich sein, um den Tumor zu entfernen. In anderen Fällen kann eine Strahlentherapie eingesetzt werden, um den Tumor zu schrumpfen oder zu zerstören. Wenn diese Optionen nicht möglich oder nicht erfolgreich sind, können Medikamente wie Ketoconazol oder Metyrapon verschrieben werden, um die Produktion von Cortisol im Körper zu blockieren. Es ist wichtig zu beachten, dass die Behandlung von Morbus Cushing ein langer Prozess sein kann und oft eine enge Zusammenarbeit mit einem Endokrinologen erfordert. Eine regelmäßige Überwachung und Anpassung der Behandlung ist oft notwendig, um optimale Ergebnisse zu erzielen.
Alles, was Du über den Morbus Cushing wissen musst
Wenn du dich mit dem Thema Morbus Cushing beschäftigst, solltest du wissen, dass es sich um eine seltene Erkrankung handelt, die durch einen hohen Cortisolspiegel im Körper verursacht wird. Die Symptome können sehr vielfältig sein und reichen von Gewichtszunahme über Müdigkeit bis hin zu Hautveränderungen. Um eine Diagnose stellen zu können, sind verschiedene Untersuchungen notwendig, wie beispielsweise eine Blutuntersuchung oder eine Computertomographie. Eine frühzeitige Diagnose ist wichtig, um Folgeschäden zu vermeiden. Die Behandlung des Morbus Cushing erfolgt meist durch Medikamente oder eine Operation. Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass ein vollständiges Abklingen der Symptome nicht immer möglich ist und dass auch nach der Behandlung regelmäßige Kontrolluntersuchungen notwendig sind. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Morbus Cushing eine komplexe Erkrankung ist, die viel Wissen erfordert. Wenn du jedoch frühzeitig die Symptome erkennst und dich in ärztliche Behandlung begibst, kann ein weitgehend normales Leben möglich sein.
Hier der ursprüngliche Artikel
Das Cushing-Syndrom beschreibt eine übermäßige Konzentration von Glucocorticoiden, also Cortisol im Blut, unter anderem mit erhöhtem Blutzuckerspiegel und bei chronischer Form typischen Körperformänderungen. Neben dem in diesem Video beschriebenen Cushing-Syndrom I wurden noch weitere Syndrome von Cushing beschrieben, die gelegentlich als Cushing-Syndrom II und III bezeichnet werden.
Erkrankungsbild
Beim Cushing-Syndrom handelt es sich um körperliche Veränderungen, die durch einen hohen Cortisolspiegel im Blut (Hypercortisolismus) verursacht werden. Dies ist gekennzeichnet durch einen erhöhten Blutzuckerspiegel und eine teilweise Unterdrückung des Immunsystems. Die Krankheit kann sich schleichend über Jahre entwickeln, wobei sich typischerweise am Körperstamm vermehrt Fettgewebe ansammelt und die Gliedmaßen durch Muskelschwund dünner werden.
Grundsätzlich unterscheidet man das endogene und das exogene Cushing-Syndrom. Letzteres ist wesentlich häufiger und wird von äußeren Einflüssen verursacht, insbesondere durch die längerfristige Einnahme von Glucocorticoiden, hauptsächlich Cortison.
Das endogene Cushing-Syndrom betrifft Frauen bis zu viermal häufiger als Männer und kann in allen Altersstufen auftreten. Dabei produziert die Nebennierenrinde, ohne dazu angeregt zu werden, zu viel Cortisol (Nebennierenrindenautonomie). Wird die Nebennierenrinde jedoch durch das Stimulationshormon ACTH angeregt, weil ein Tumor der Hypophyse vorliegt, wird die Erkrankung Morbus Cushing genannt.
Ursachen
Die Ursachen eines Cushing-Syndroms können sein:
Zentrales Cushing-Syndrom: Erhöhte Produktion von ACTH (Adrenocorticotropes Hormon) im Hypophysenvorderlappen, seltener erhöhte Produktion von CRH im Hypothalamus mit anschließend vermehrter Kortikoidfreisetzung aus der Nebennierenrinde.
Adrenales oder ACTH-abhängiges Cushing-Syndrom: Gesteigerte Sekretion von Glukokortikoiden aus der Nebennierenrinde im Zuge von Neoplasien (Adenome oder Karzinome der Nebennierenrinde) mit nachfolgend unterdrückter ACTH-Ausschüttung aus dem Hypophysenvorderlappen.
Ektopisches Cushing-Syndrom: Bildung von ACTH in ektopem Gewebe, meist im Rahmen eines kleinzelligen Bronchialkarzinoms.
Durch Medikamente bedingtes Cushing-Syndrom: Ausbruch der Symptomatik nach regelmäßiger und längerer systemischer Einnahme hoher Dosen von ACTH oder Kortikoiden und anderen Steroidhormonen im Rahmen der Behandlung von Erkrankungen, etwa Autoimmunerkrankungen, Allergien oder Asthma bronchiale.
Pseudo-Cushing-Syndrom (Cushingoid): Vorübergehende Cushing-Symptomatik, beispielsweise im Zuge von schweren Schädelverletzungen.
Symptomatik
Die Symptome des Cushing-Syndroms sind durch die verstärkte hormonelle Wirkung der Kortikoide auf die Zielgewebe bedingt. Hierzu gehören unter anderem:
„Vollmondgesicht“ (rund und mit geröteten Wangen)
Gewichtszunahme durch Stammfettsucht
gedrungener Rumpf und dünne Beine
„Stiernacken“, bedingt durch Fettansammlung zwischen den Schultern
Stoffwechsellage wie bei Diabetes mellitus mit Durst und häufigem Wasserlassen
Erhöhter Blutdruck, speziell Arterielle Hypertonie
Hypogonadismus und Potenzminderung bei Männern
Zyklusstörungen bei Frauen
und zahlreiche andere..
Diagnostik
Bei einem Verdacht auf das Cushing-Syndrom muss zunächst geklärt werden, ob kortisonhaltige Medikamente genommen wurden. Durch Blut-, Urin- und Speichel-Proben können entsprechende Hormonspiegel bestimmt werden. Vor allem mit dem Dexamethason-Hemmtest und dem CRH-Test kann eine Störung der Ausschüttung von Nebennierenrindenhormonen erkannt werden. Zudem wird nach Tumoren oder Adenomen gesucht, die ein endogenes Cushing-Syndrom verursachen können. Mit Computer- oder Kernspinresonanztomographie wird nach Veränderungen der Hirnanhangsdrüse und der Nebennieren gesucht.
Zur körperlichen Untersuchung gehören zudem die Hautinspektion sowie eine Blutdruckkontrolle. Weitere Diagnoseinstrumente sind endokrinologische Untersuchungen, Abklärung einer Osteoporose sowie bildgebende Diagnostik.
Therapie
Die Therapie richtet sich nach der Ursache des Cushing-Syndroms: Adenome der Hypophyse oder der Nebennieren werden operativ entfernt; die Therapie der Wahl bei einer Nebennierenrinden-Hyperplasie ist die Adrenalektomie und eine sich anschließende lebenslange Hormonsubstitution zur Vermeidung der Ausbildung eines Morbus Addison. Als Komplikation kann sich danach ein Nelson-Tumor entwickeln.