Hilfe bei einer Angina tonsillaris - Tipps zur Linderung der Beschwerden

Du leidest an einer Angina tonsillaris und möchtest schnellstmöglich Linderung der Beschwerden? In diesem Blogartikel findest du hilfreiche Tipps, um die Symptome zu reduzieren und schneller wieder gesund zu werden.

Was ist Angina tonsillaris?

Angina tonsillaris ist eine akute Entzündung der Mandeln, die durch Bakterien verursacht wird. Die Symptome können plötzlich auftreten und umfassen Halsschmerzen, Schluckbeschwerden, Fieber und geschwollene Lymphknoten im Halsbereich. Diese Symptome können sehr unangenehm sein und dich in deinem Alltag stark einschränken. Es ist wichtig zu wissen, dass Angina tonsillaris ansteckend ist und daher schnell behandelt werden sollte, um eine weitere Ausbreitung der Infektion zu verhindern. Die Ursachen für eine Angina tonsillaris sind meist bakterielle Infektionen wie Streptokokken oder Viren. Eine genaue Diagnose kann durch einen Arzt gestellt werden, indem ein Abstrich des Rachens genommen wird. Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten wie Antibiotika oder Schmerzmittel, die von einem Arzt verschrieben werden sollten. Zusätzlich können auch Hausmittel wie Gurgeln mit Salzwasser oder das Trinken von Tee mit Honig helfen, die Beschwerden zu lindern. Wenn du den Verdacht hast, an einer Angina tonsillaris zu leiden, solltest du schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen und dich behandeln lassen, um schnelle Linderung der Beschwerden zu erfahren und weitere Komplikationen zu vermeiden.

Symptome einer Angina tonsillaris

Wenn Du an einer Angina tonsillaris erkrankt bist, wirst Du eine Vielzahl von Symptomen bemerken. Die meisten Menschen klagen über Halsschmerzen, die oft sehr stark sind und bis in die Ohren ausstrahlen können. Auch das Schlucken kann sehr schmerzhaft sein, sodass viele Betroffene kaum noch feste Nahrung zu sich nehmen können. Eine weitere typische Symptomatik ist eine Schwellung der Mandeln. Diese können gerötet sein und mit eitrigen Belägen bedeckt sein. Auch Fieber und Kopfschmerzen gehören zu den häufigen Begleiterscheinungen einer Angina tonsillaris. In manchen Fällen kann es auch zu Müdigkeit und Abgeschlagenheit kommen. Solltest Du diese Symptome bei Dir bemerken, solltest Du unbedingt einen Arzt aufsuchen. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung kann dazu beitragen, dass die Beschwerden schneller abklingen und Komplikationen vermieden werden können.

Ursachen einer Angina tonsillaris

Eine Angina tonsillaris kann sehr unangenehm sein. Die Ursachen für die Entstehung einer Angina tonsillaris können vielfältig sein. Meistens wird sie jedoch durch Bakterien ausgelöst, die sich auf den Mandeln ansiedeln und dort eine Entzündung hervorrufen. Auch Viren können Auslöser für eine Angina sein. Oftmals tritt die Erkrankung im Zusammenhang mit einer Erkältung oder Grippe auf, da das Immunsystem geschwächt ist und somit anfälliger für Infektionen ist. Rauchen, Alkoholkonsum und ein geschwächtes Immunsystem können ebenfalls dazu beitragen, dass man schneller an einer Angina erkrankt. Es ist daher wichtig, auf eine gesunde Lebensweise zu achten und das Immunsystem durch ausreichend Bewegung und gesunde Ernährung zu stärken. Wenn man bereits an einer Angina erkrankt ist, sollte man sich schonen und viel trinken, um den Körper bei der Bekämpfung der Krankheit zu unterstützen.

Diagnose einer Angina tonsillaris

Um eine Angina tonsillaris zu diagnostizieren, muss der Arzt zunächst eine gründliche Untersuchung des Halses und der Mandeln durchführen. Die typischen Symptome wie Halsschmerzen, Schluckbeschwerden und Fieber können auf eine Angina tonsillaris hinweisen, jedoch ist eine genaue Diagnose nur durch einen Abstrich möglich. Dabei wird ein Tupfer an den betroffenen Stellen im Hals abgestrichen und das Material anschließend im Labor untersucht. Auf diese Weise kann festgestellt werden, ob es sich tatsächlich um eine bakterielle Infektion handelt oder ob andere Ursachen für die Beschwerden verantwortlich sind. Eine schnelle Diagnose ist wichtig, um die richtige Behandlung einzuleiten und mögliche Komplikationen zu vermeiden. Wenn du den Verdacht hast, an einer Angina tonsillaris zu leiden, solltest du daher schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen.

Behandlungsmöglichkeiten bei Angina tonsillaris

Wenn Du an einer Angina tonsillaris erkrankst, ist es wichtig, schnell zu handeln und die richtige Behandlungsmethode zu wählen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um die Symptome der Erkrankung zu lindern und den Heilungsprozess zu beschleunigen. Eine Möglichkeit ist die Einnahme von Antibiotika, welche die Bakterien bekämpfen, die die Infektion verursachen. Auch entzündungshemmende Medikamente können helfen, Schmerzen und Entzündungen im Halsbereich zu reduzieren. Zusätzlich kann das Gurgeln mit Salzwasser oder Kamillentee den Schmerz lindern und das Abklingen der Entzündung unterstützen. Bei besonders starken Schmerzen können auch schmerzlindernde Medikamente wie Paracetamol oder Ibuprofen eingesetzt werden. Wichtig ist jedoch, dass Du Dich während der Behandlung ausreichend schonst und viel Flüssigkeit zu Dir nimmst, um Deinem Körper bei der Genesung zu helfen. Sollten sich Deine Beschwerden trotz Behandlung nicht bessern oder gar verschlimmern, solltest Du unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Tipps zur Linderung der Beschwerden bei Angina tonsillaris

Wenn du an einer Angina tonsillaris leidest, weißt du sicherlich, wie unangenehm die damit einhergehenden Beschwerden sein können. Eine Entzündung der Mandeln verursacht oft starke Halsschmerzen, Schluckbeschwerden und Fieber. Doch es gibt einige Tipps, die dir helfen können, die Beschwerden zu lindern. Zum Beispiel solltest du viel trinken und dich ausruhen. Auch das Gurgeln mit Salzwasser oder Kamillentee kann den Schmerz im Hals mildern. Wenn du zusätzlich noch Schmerzmittel wie Paracetamol einnimmst, kann das ebenfalls hilfreich sein. Achte jedoch darauf, dass du die empfohlene Dosierung nicht überschreitest und sprich im Zweifel mit einem Arzt darüber. Eine weitere Möglichkeit zur Linderung der Beschwerden ist das Inhalieren von Dampf. Hierfür kannst du zum Beispiel eine Schüssel mit heißem Wasser füllen und dein Gesicht über den Dampf halten. Dadurch können die Schleimhäute im Halsbereich befeuchtet werden und der Schmerz lässt nach. Beachte jedoch auch hierbei, dass das Inhalieren bei hohem Fieber kontraproduktiv sein kann und in diesem Fall besser vermieden werden sollte.

Fazit

Insgesamt lässt sich sagen, dass eine Angina tonsillaris sehr unangenehm sein kann und eine schnelle Behandlung wichtig ist. Sollten die Symptome nicht innerhalb von ein paar Tagen abklingen oder gar schlimmer werden, ist es ratsam einen Arzt aufzusuchen. Um die Beschwerden zu lindern, können Hausmittel wie Gurgeln mit Salzwasser oder das Trinken von Tee mit Honig helfen. Auch eine schonende Ernährung und ausreichend Schlaf sind wichtig. Wenn die Schmerzen zu stark sind, können Schmerzmittel eingenommen werden, allerdings sollte hierbei immer auf die Dosierung geachtet werden. Es ist auch möglich, dass der Arzt Antibiotika verschreibt, um die Entzündung zu bekämpfen. In jedem Fall gilt: Ruhe und Geduld sind wichtige Begleiter bei der Genesung von einer Angina tonsillaris.


Hier der ursprüngliche Artikel

Tonsillitis

Als Tonsillitis bzw. Mandelentzündung bezeichnet man eine schmerzhafte Entzündung der Tonsillen. In der Praxis ist der Begriff für die Entzündung der Gaumenmandeln (Tonsilla palatina) reserviert. Die Erkrankung ist ansteckend und kann durch Tröpfcheninfektion übertragen werden. Eine akute Streptokokken-Tonsillitis ist 24 Stunden nach Beginn der Antibiotikatherapie nicht mehr ansteckend. Die Inkubationszeit beträgt ein bis drei Tage. Die Tonsillitis gehört zu den 20 häufigsten Beratungsanlässen in allgemeinmedizinischen Praxen.

Einteilung

Lakunäre Angina: Nach dem zeitlichen Verlauf unterscheidet man die akute (Tonsillitis acuta), die chronische (Tonsillitis chronica) und wiederkehrende (rezidivierende) Tonsillitis. Ist nur eine Seite betroffen, spricht man von einer unilateralen, sind beide Seiten betroffen, von einer bilateralen Tonsillitis.

Nach dem klinischen Aspekt werden unterschieden:

katarrhalische Angina: Rötung und Schwellung der Tonsillen

follikuläre Angina: stippchenförmige fibrinöse Beläge auf den Krypten der Tonsillen

lakunäre Angina: Rötung und zusammenfließende (konfluierende) fibrinöse Beläge

Ursachen (Ätiologie)

Die akute Tonsillitis wird meistens (70–95 % der Fälle) durch Viren, weniger häufig durch Bakterien ausgelöst. Die typischen Erreger bei bakteriellen Auslösern sind beta-hämolysierende Streptokokken der Lancefield-Gruppe A (v. a. Streptococcus pyogenes). Daneben spielen seltener Pneumokokken, Staphylokokken, Haemophilus influenzae, Branhamella catarrhalis, Chlamydophila pneumoniae und Neisseria gonorrhoeae eine Rolle. Viele dieser Keime gehören zur residenten Mundflora. Die Infektion wird jedoch meist durch neue Serotypen der Erreger ausgelöst, gegen die keine Immunität besteht. Als zusätzliche Faktoren können ein geschwächter Allgemeinzustand oder eine Immunschwäche hinzutreten.

Pfeiffer-Drüsenfieber: Von den viralen Mandelentzündungen zeigt das durch das Epstein-Barr-Virus verursachte Pfeiffer-Drüsenfieber im Gegensatz zu den meisten viralen Tonsillitiden ausgeprägte Beläge.

Bei chronischer Tonsillitis liegt meist eine Mischinfektion mit anaeroben und aeroben Erregern vor.

Symptome

Bei einer Tonsillitis kommt es zu Schluckbeschwerden infolge der Verengung der Rachenenge. Eine kloßige Sprache, Mundgeruch (Foetor ex ore) und ein bitterer Nachgeschmack nach dem Essen und Trinken sind typisch. Schleimhautulzerationen und Schwellung der Unterkieferlymphknoten sind möglich. Häufig treten auch Allgemeinsymptome wie Fieber, Kopfschmerzen und Abgeschlagenheit auf.

Bei einer Angina catarrhalis sind die Gaumenmandeln geschwollen und gerötet. Bei der Angina follicularis treten stippchenförmige Fibrinbeläge auf, bei der Angina lacunaris größere Fibrinflecken. Bei der Scharlach-Angina ist Ausschlag (Scarlatiniformes Exanthem) typisch. Bei chronischer Tonsillitis sammelt sich Detritus an den Mandeln.

Diagnostik

Die Diagnose erfolgt in der Regel aus dem typischen klinischen Bild (Inspektion).

Zur Sicherung der Diagnose kann gegebenenfalls zusätzlich ein Streptokokken-Schnelltest durchgeführt sowie eine Bakterienkultur aus einem Rachenabstrich angelegt werden. Der Antikörper-Nachweis (Antistreptolysin-AK) zeigt erst nach Wochen einen Anstieg.

Therapie

Die Therapie ist abhängig von der Ursache und vom Verlauf der Tonsillitis. In der Regel wird eine Kombination aus Lokal- und Allgemeinbehandlung eingesetzt.

Bei akuter Tonsillitis sind Rachenspülungen, Gurgeln mit Desinfizientien und Pinselungen mit Lugolscher Lösung wirksam. Gegen Schmerzen können Schleimhautanästhetika und Analgetika eingesetzt werden. Unterstützend können Halswickel Anwendung finden. Bei bakteriell-eitriger Tonsillitis sind Antibiotika nur angezeigt, wenn bestimmte Bakterien, vor allem A-Streptokokken, als Erreger nachgewiesen oder dringend verdächtig sind, da ansonsten deren Nachteile überwiegen. Ungerechtfertigte Antibiotikatherapie bei Halsschmerzen ist eine der Ursachen für Antibiotikaresistenz.

Bei wiederkehrender Tonsillitis (mindestens drei Episoden) kann eine Mandelentfernung (Tonsillektomie) die Zahl der Episoden möglicherweise vermindern. Die Evidenz zur Wirksamkeit dieser operativen Behandlung wird allerdings nur als „allenfalls moderat“ eingeschätzt.

Differentialdiagnostik

Differentialdiagnostisch sind andere bakterielle Erkrankungen mit Mandelbeteiligung wie Angina Plaut-Vincent (einseitige, nekrotisierende Tonsillitis), Diphtherie, Scharlach, ein syphilitischer Primäraffekt und Tuberkulose abzuklären. Viruskrankheiten wie das Pfeiffer-Drüsenfieber und die Herpangina können sich ebenfalls an den Tonsillen manifestieren.

Von den nichtinfektiösen Erkrankungen können eine Agranulozytose sowie ein Tonsillenkarzinom für Veränderungen der Mandeln verantwortlich sein.

Komplikationen

Bei einem Übergreifen einer bakteriellen Infektion auf benachbarte Abschnitte kann es zu einem Peritonsillarabszess, einem Retropharyngealabszess oder einer Halsphlegmone kommen. Letztere können durch Einbruch in die großen Halsvenen zu einer Jugularvenenthrombose führen.

Bei Abschwemmung von Krankheitserregern in die Blutbahn kommt es zu einer Blutvergiftung und zu Entzündungen anderer Organe wie Herz (Endokarditis, Myokarditis, Perikarditis) oder Niere (postinfektiöse Glomerulonephritis). Als Folgeerscheinung nach einer Streptokokken-Tonsillitis kann rheumatisches Fieber auftreten. Diese Systemerkrankung ist jedoch als Folge des Antibiotikaeinsatzes in den Industrieländern sehr selten geworden.

Eine Tonsillitis kann als Streptokokkeninfektion eine Schuppenflechte (Psoriasis) auslösen, die auch erst nach Abklingen der Tonsillitis in Erscheinung treten kann.

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