Lungenfibrose

Eine Lungenfibrose beschreibt die Veränderung des Lungengewebes, welches bei verschiedenen Erkrankungen auftreten kann. Kennzeichnend ist eine verstärkte Bildung von Bindegewebe zwischen den Alveolen und den sie umgebenden Blutgefäßen.

Ursachen

Die Ursachen sind z.B. Nebenwirkungen von Medikamenten, Infektionen, die Inhalation von Giftstoffen wie z.B. Asbest oder Quarzstaub sowie auch systemische Erkrankungen wie eine Sarkoidose, Kollagenosen oder auch Vaskulitiden.

Symptome

Symptomatisch treten Dyspnoe und Zeichen der Insuffizienz auf. Hierzu zählen eine Zyanose, Trommelschlegelfinger und Uhrglasnägel. Patienten zeigen eine geringe Belastbarkeit, es kann zu stetigem Husten kommen, die Atemfrequenz kann erhöht sein und die Patienten erleben eine Kraftlosigkeit.

Diagnostik

Im Rahmen der Diagnostik kann bei der Perkussion eine hochgestellte Lungengrenze gehört werden, und bei der Auskultation können ein inspiratorisches Knisterrasseln und abgeschwächtes Atemgeräusch wahrgenommen werden.

Therapie

Therapeutisch steht die Ursachenbehebung an erster Stelle. Zudem kann man medikamentös mit der Gabe von Glukokortikoiden oder Immunsuppressiva vorgehen. Zudem wird auch Atemtherapie empfohlen.