Pharyngitis

Eine Pharyngitis ist eine Entzündung der Rachenschleimhaut im Rahmen entzündlicher Prozesse im Hals-Rachen-Bereich, ist also ein Synonym einer Rachenentzündung. Bei der Entstehung spielen verschiedene Krankheitserreger eine Rolle. Bei einer Virusinfektion z.B. Influenzaviren, Parainfluenzaviren und Adenoviren. Diese sind die Auslöser für die typischen Infektionen der Atemwege. Bakterielle Infektionen sind eher selten. Wenn eine bakterielle Infektion vorliegt, dann meist durch β-hämolysierende Streptokokken. Daneben gibt es auch physikalische Ursachen, wie z.B. Verbrennungen, Verätzungen oder auch die Inhalation von Rauch.

Symptome

Zu den Symptomen zählen eine Rötung sowie eine trockene und verdickte Schleimhaut, es kann zu Schmerzen beim Schlicken kommen, und es können auch Brennen, Kratzen und Trockenheitsgefühl bestehen. Zudem kann ein farbloser bis grünlich-gelber Schleim auftreten, die Lymphknoten können geschwollen sein, und ggf. sind auch die Tonsillen (Mandeln) beteiligt.

Therapie

Therapeutisch ist das Vorgehen eher eingeschränkt, denn zumeist heilt eine Pharyngitis von alleine ab. Bei Fieber und Schmerzen sollte symptomatisch behandelt werden, das heißt mit fiebersenkenden oder schmerzstillenden Medikamenten. Bei einer bakteriellen Infektion kann zudem auch ein Antibiotikum eingesetzt werden.