Skoliose

Skoliose

Die Skoliose ist eine Wachstumsstörung der Wirbelsäule. Es kommt zu einer Seitenabweichung von der Längsachse mit einer Rotation und Torsion, also einer Verdrehung der Wirbelkörper. Die Wirbelsäule bildet hierbei mehrere gegenläufige Bögen, die einander wiederum kompensieren, um das Körpergewicht zu tragen. Die Skoliose ist die häufigste orthopädische Erkrankung im Kinder- und Jugendalter.

Symptome

Bei einer beginnenden Deformierung kommt es noch nicht zu deutlichen Symptomen. Kinder werden meist bei einem Arzt vorgestellt, weil sie zum Beispiel die Hüften seitlich heraus schieben, ein ungleiches Taillendreieck besteht, die Schultern schief sitzen oder der Oberkörper von der Mitte abweicht.

Diagnostik

In der Diagnostik kommt vor allem der „Adams-Test“ zur Anwendung. Hierbei neigt sich der Patient mit locker hängenden Armen nach vorne über. Die Beine sind dabei durchgestreckt. Bei dem Blick des Untersuchers über den Rücken können verschiedene Auffälligkeiten beobachtet werden. Hierzu gehören Asymmetrien, ein Rippenbuckel, eine einseitig ausgeprägte Muskulatur oder auch eine Verkrümmung.

Therapie

In der Therapie einer Skoliose kommen Physiotherapie, die Anlage eines Korsetts oder ein operativer Eingriff zur Anwendung.