Meningitis

Die Meningitis beschreibt die Entzündung der wichen Hirnhäute. Die Erreger werden typischerweise Aerogen übertragen, siedeln sich in den Epithelien des Respirationstrakts an und gelangen dann in die Hirnhäute. Sie können die Blut-Hirn-Schranke überwinden. Durch die Entzündungsreaktion entwickelt sich ein Ödem, welches eine Liquor-Abflussstörung bedingen kann. Hierdurch wird dann das Hirnödem weiter verstärkt. Dies kann dann zu einer gefährlichen Hirndrucksteigerung führen. Neugeborene werden häufig von Listerien, Escherichia coli oder B-Streptokokken befallen, ungeimpfte Kinder von Haemophilus Influenzae Typ B, generell auch von Pneumokokken und Meningokokken. Bei Erwachsenen dominieren Infektionen mit Listerien, Meningokokken und Pneumokokken. Typische Symptome einer Meningokokkenmeningitis sind Meningismus, also Nackensteifigkeit und Nackenschmerzen, Kopfschmerzen, Lichtscheu sowie Fieber und Schüttelfrost. Es kann über Übelkeit und Erbrechen auch zu Bewusstseinsstörungen und Verwirrtheit kommen. Diagnostisch sind u.a. positive Meningendehnungszeichen zu sehen – hierzu zählen das Kernigzeichen, das Lasègue-Zeichen und das Brudzinski-Zeichen. Eine Meningitis ist ein Notfall und muss im Krankenhaus behandelt werden.

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