Schwerhörigkeit

Die Schwerhörigkeit beschreibt die Reduzierung des Hörvermögens mit vielfältigen unterschiedlichen Ursachen und Einschränkungsvarianten. Sie wird hauptsächlich in die Schallempfindungsschwerhörigkeit und die Schallleitungsschwerhörigkeit differenziert. 

Schallempfindungsschwerhörigkeit

Die Schallempfindungsschwerhörigkeit wird mit Erkrankungen des Innenohrs und Störungen des 8. Hirnnerven assoziiert. Sie geht meist zunächst mit einem Verlust des Hörens hoher Frequenzen einher. Häufige Ursachen sind andauernde Lärmbelästigung, ein Hörsturz oder Morbus Meniére in der Anamnese, Stoffwechselstörungen oder auch ein Akustikusneurinom. Häufig entsteht sie aber auch als altersbedingte Degeneration der Sinneszellen.

Schallleitungsschwerhörigkeit

Eine Schallleitungsschwerhörigkeit entsteht durch eine behinderte Schallübertragung zum Innenohr hin, wobei das Mittelohr und die äußeren Ohrbereiche beteiligt sein können, was krankhafte Veränderungsprozesse angeht. Hier kann z.B. Ohrenschmal oder ein Fremdkörper die Schallleitung stören. Aber auch Mittelohrentzündungen, ein Paukenerguss, eine Verletzung des Trommelfells oder eine Tubenbelüftungsstörungen können eine Ursache darstellen. Ebenso können Veränderungen in den gelenkartigen Verbindungen von Hammer, Amboss und Steigbügel oder eine Otosklerose eine Schallleitungsschwerhörigkeit verursachen.

Therapie

Es bestehen zahlreiche diagnostische und therapeutische Möglichkeiten. Hier wird je nach unterschiedlicher diagnostizierter Ursache auch entsprechend individuell behandelt.