Was du über das Basaliom wissen solltest: Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

Willst du mehr über das Basaliom erfahren? In diesem Blogbeitrag findest du die wichtigsten Fakten auf einen Blick. Erfahre, was es ist, wie es entsteht und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt.

Was ist ein Basaliom?

Ein Basaliom ist ein bösartiger Tumor, der aus den Zellen der Basalzellschicht der Haut entsteht. Es ist der häufigste Hautkrebs und tritt meist an Stellen auf, die oft der Sonne ausgesetzt sind, wie Gesicht, Kopfhaut und Nacken. Basaliome wachsen langsam und können Jahre oder Jahrzehnte unbemerkt bleiben. Sie sind in der Regel nicht lebensbedrohlich, aber wenn sie unbehandelt bleiben, können sie in das umliegende Gewebe eindringen und Schäden verursachen. Es ist wichtig, frühzeitig eine Diagnose zu stellen und eine geeignete Behandlung einzuleiten, um Komplikationen zu vermeiden.

Wie erkennt man ein Basaliom?

Wie erkennt man ein Basaliom? Das Basaliom ist eine der häufigsten Formen von Hautkrebs und tritt meistens an Stellen auf, die viel Sonnenlicht ausgesetzt sind. Es kann sich als kleiner Knoten oder als flache Wucherung auf der Haut manifestieren. Die Farbe des Basalioms variiert von weiß bis braun oder schwarz, während die Größe von wenigen Millimetern bis zu mehreren Zentimetern reichen kann. Ein weiteres Erkennungsmerkmal ist das perlmuttartige Aussehen des Tumors sowie das Vorhandensein von blutgefüllten Gefäßen auf der Oberfläche. Wenn Du einen solchen Knoten oder eine Wucherung auf Deiner Haut bemerkst, insbesondere wenn diese Stelle nicht verheilt oder immer wiederkehrt, solltest Du unbedingt einen Dermatologen aufsuchen und das betroffene Gewebe untersuchen lassen. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung erhöhen die Heilungschancen und reduzieren das Risiko einer Ausbreitung des Tumors in andere Teile des Körpers.

Symptome eines Basalioms

Ein Basaliom ist eine Form von Hautkrebs, die sich langsam entwickelt und normalerweise nicht metastasiert. Es ist jedoch wichtig, frühzeitig eine Diagnose zu stellen und es zu behandeln, um Komplikationen zu vermeiden. Zu den Symptomen eines Basalioms gehören eine langsam wachsende Läsion oder ein Knoten auf der Haut, die oft bluten oder Krusten bilden können. Das Basaliom kann auch wie eine offene Wunde aussehen, die nicht heilt. Es kann glatt und glänzend oder rau und schuppig sein und in verschiedenen Farben wie rosa, rot oder braun erscheinen. Es tritt häufig auf sonnenexponierten Hautbereichen auf, wie Gesicht, Kopfhaut und Hals. Wenn du irgendwelche dieser Symptome bemerkst, solltest du sofort einen Arzt aufsuchen, um eine genaue Diagnose zu erhalten und die bestmögliche Behandlung zu erhalten.

Diagnose und Behandlung von Basaliomen

Wenn ein Basaliom diagnostiziert wird, ist es wichtig, schnell eine geeignete Behandlung zu finden. Die Wahl der Behandlung hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel der Größe und dem Ort des Tumors sowie dem Alter des Patienten. In vielen Fällen wird das Basaliom operativ entfernt. Dabei wird der Tumor unter örtlicher Betäubung herausgeschnitten und anschließend das umliegende Gewebe auf eventuelle Krebszellen untersucht. Eine weitere Möglichkeit ist die sogenannte Strahlentherapie. Hierbei wird das Basaliom mit gezielten Strahlen behandelt, um die Krebszellen zu zerstören. Auch eine Kryotherapie, bei der das Basaliom durch Erfrieren entfernt wird, kann eine Option sein. Welche Behandlungsmethode in Frage kommt, entscheidet letztendlich der Arzt in Absprache mit dem Patienten. Wichtig ist es jedoch, nicht zu lange mit einer Behandlung zu warten, da sich das Basaliom sonst weiter ausbreiten kann und somit schwieriger zu behandeln ist.

Prävention und Vorsorge

Ein Basaliom kann zwar meist erfolgreich behandelt werden, dennoch ist es immer besser, einer Erkrankung vorzubeugen. Die wichtigsten Maßnahmen zur Prävention und Vorsorge sind eine regelmäßige Kontrolle der Haut durch einen Dermatologen sowie der Schutz vor UV-Strahlung. Vermeide daher direkte Sonneneinstrahlung und nutze Sonnenschutzmittel mit einem hohen Lichtschutzfaktor. Auch das Tragen von schützender Kleidung und das Meiden von Solarien können dazu beitragen, das Risiko für ein Basaliom zu senken. Wenn du bereits einmal an einem Basaliom erkrankt bist, ist es besonders wichtig, regelmäßig zur Nachsorgeuntersuchung zu gehen, um mögliche Rückfälle frühzeitig zu erkennen und behandeln zu können. Insgesamt gilt: Je früher ein Basaliom erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Daher solltest du bei verdächtigen Hautveränderungen immer einen Arzt aufsuchen und dich gegebenenfalls einer Hautkrebsvorsorge unterziehen.

Das Wichtigste über das Basaliom auf einen Blick

Wenn du diesen Blogartikel gelesen hast, solltest du nun ein grundlegendes Verständnis darüber haben, was das Basaliom ist, wie man es erkennt und welche Symptome es verursachen kann. Außerdem weißt du nun auch, wie die Diagnose und Behandlung von Basaliomen abläuft und welche Präventionsmaßnahmen wichtig sind. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Basaliom eine der häufigsten Formen von Hautkrebs ist und durch Sonnenexposition verursacht werden kann. Es ist wichtig, regelmäßig einen Dermatologen aufzusuchen und verdächtige Hautveränderungen zu überwachen. Wenn ein Basaliom diagnostiziert wird, gibt es verschiedene Behandlungsoptionen, die je nach Schweregrad des Tumors angewendet werden können. Durch eine frühzeitige Diagnose und Behandlung kann die Prognose in der Regel sehr gut sein. Bleibe also wachsam und sorge gut für deine Haut!


Hier der ursprüngliche Artikel

Das Basaliom (Basalzellenkrebs; Basalzellkarzinom) ist eine bösartige Krebserkrankung der Haut, die sich aus Stammzellen im Bereich der Haarfollikel sowie interfollikulär in den basalen Schichten der Epidermis entwickelt. Bevorzugte Lokalisationen sind der Sonne ausgesetzte Gesichtsregionen wie Stirn, Nase oder Ohren. Manchmal wird der Basalzellenkrebs als Abgrenzung zum „schwarzen Hautkrebs“ (Malignes Melanom) auch „heller Hautkrebs“ oder „weißer Hautkrebs“ genannt. Diese irreführende Bezeichnung berücksichtigt jedoch nicht, dass auch pigmentierte (gefärbte) Wachstumsformen des Basalioms sowie unpigmentierte (amelanotische) Melanome auftreten können, und wird deshalb unter Medizinern nicht verwendet. Das Basalzellkarzinom kann wie ein bösartiger Tumor das umliegende Gewebe schädigen und sogar Knochen infiltrieren, bildet aber extrem selten (0,03 % der Fälle) Metastasen. Er wird deshalb, zumal im höheren Lebensalter, manchmal auch als semimaligne – teilweise bösartig – bezeichnet.

Epidemiologie

Basaliome treten vor allem bei Personen zwischen dem 60. und 70. Lebensjahr auf. Sie stellen mit 65 % den größten Anteil der malignen Hauttumoren und kommen etwa zehnmal häufiger als Spinaliome (Plattenepithelkarzinome der Haut) vor. Die Prävalenz schwankt je nach Sonneneinstrahlung zwischen 20–50 (Mitteleuropa) und 250 (Australien) Erkrankungen auf 100.000 Einwohner. In Deutschland sind es insg. ca. 171.000 Neuerkrankungen pro Jahr.

Bei immunsupprimierten (z. B. HIV-Infizierten oder Transplantationspatienten) überwiegt hingegen das Spinaliom.

Im Rahmen einiger Syndrome treten Basaliome besonders häufig auf, so bei dem Gorlin-Goltz-Syndrom, dem Rombo-Syndrom oder dem Bazex-Dupre-Christol-Syndrom.

Risikofaktoren und Pathogenese

Der größte Risikofaktor ist die langjährige Einwirkung von Sonnenstrahlen. Daher entstehen Basaliome bevorzugt im Gesicht – 80 % entstehen in den Bereichen um die Augen, also Stirn, Wangen, Nase, Oberlippe – wie auch im Nacken sowie auf dem dünnbehaarten oder kahlen Kopf. Im Unterschied zum malignen Melanom verursachen nicht häufige Sonnenbrände die Tumoren, sondern die andauernde Belastung der Haut durch UV-Strahlen.

Der langwellige Anteil des UV-Lichts, UV-A (320–400 nm Wellenlänge), ist durch eine größere Eindringtiefe ausschlaggebend für die Entstehung eines Basalioms. Die kurzwellige UV-B-Strahlung wird zum größten Teil bereits in den oberen Hautschichten absorbiert und verursacht bevorzugt Schäden in den oberflächlichen Epithelzellen der Haut.

Neben der Lichtexposition sind genetische Veranlagung und Umweltfaktoren mit verantwortlich. Eine helle Haut (Hauttyp I oder II) ist ein wichtiger Risikofaktor. Außerdem sind genetische Störungen wie Xeroderma pigmentosum und das Basalzellnävus-Syndrom in seltenen Fällen an der Entstehung beteiligt. Eine wichtige chemische Noxe ist Arsen. Die Exposition kann noch nach Jahren zu Basaliomen führen.

Formen und klinischer Verlauf

Man unterscheidet acht verschiedene Formen von Basaliomen:

das knotige solide Basaliom

das Superfiziell-multizentrisches Basaliom

pigmentierte Basaliome

Infiltratives sklerodermiformes Basaliom

Keratotisches Basalzellkarzinom

Adenoides Basalzellkarzinom

Basalzellkarzinom mit seboglandulärer Differenzierung

Das knotige solide Basaliom ist ein meist gelblich-rötlicher oder bräunlich-grauer, derber langsam wachsender Knoten oder Knötchen mit glasiger Oberfläche und Teleangiektasien und der Neigung zu Blutungen und Ulzerationen. (Halb)kugeliges Erscheinungsbild.

Im Falle eines ulzerierenden Prozesses (exulzerierend wachsendes Basaliom, auch Ulcus rodens genannt – von lateinisch rodere = ‚nagen‘) bildet sich der charakteristische derbe, perlschnurartige Randwall.

Bei tiefer gelegenen ulzerierenden und zerstörerisch wirkenden Prozessen spricht man von einem destruierend wachsenden Basaliom, auch Ulcus terebrans genannt.

Das Superfiziell-multizentrische Basaliom ist häufig an der Rumpfhaut lokalisiert, daher auch Rumpfhautbasaliom genannt, oft vergesellschaftet mit Psoriasis und bei älteren Patienten, die eine Exposition mit Arsen in der Anamnese aufweisen. Rundlich-ovale, makulös bis plaqueförmige Herde von rötlicher Farbe mit feiner Schuppung und scharfer Begrenzung. Die Oberfläche ist leicht gefältet, die Läsion neigt zu Erosionen und Ulzerationen. Bei ulzerierenden Prozessen ist der perlschnurartige Randwall zu sehen.

Pigmentiertes Basaliom: Dieses kann leicht mit einem malignen Melanom verwechselt werden.

Das Infiltrative sklerodermiforme Basaliom hat einen weißlich-gelblichen, porzellanweißen Aspekt, der durch die unterschiedlich stark ausgeprägte Fibrosierung zustande kommt und entsprechend die recht derbe Konsistenz bestimmt. Es ist daher mit bloßem Auge oft nicht von normaler Haut abzugrenzen und schwer zu entfernen. Flache Form mit horizontaler Ausdehnung, wobei auch klinisch nicht betroffene Hautareale einbezogen sein können, was bei einer Exzision die mikroskopische Schnittrandkontrolle zwingend notwendig macht. Besonders hohes Rezidivrisiko.

Bei dem Infiltrativen nichtsklerodermiformen Basaliom besteht die klinische Unterscheidung in der geringen bis fehlenden Fibrosierung. Die Konsistenz ist weicher, die Farbveränderung der Haut fehlt.

Sonderformen

Verwildertes Basaliom: Klinisch identisch mit einem nodulären Basalzellkarzinom. Histologische Zelldifferenzierung hinsichtlich keratotischer, bowenoider oder squamöser Art, die aggressiv zerstörerisch (destruktiv) wachsen und in der unmittelbaren Umgebung (lokal) metastasieren. Die Prognose für diese Erkrankungsform ist entsprechend schlechter, weil dieser Typ metastasieren kann.

Infundibulozystisches Basalzellkarzinom: Infundibulumzysten-ähnliche Strukturen mit Ansammlung basaloider Zellen ohne ausgereifte follikuläre Papille. Klinisch imponiert die Läsion als Knötchen mit glatter Oberfläche meistens im Gesicht älterer Menschen.

Genodermatosen mit Basalzellkarzinomen

Der weitaus größte Teil der Basaliome findet sich im sogenannten zentrofazialen Bereich, einem Streifen vom Haaransatz bis zur Oberlippe. Etwa 15 % der Basaliome sind an der Ohrmuschel, an der behaarten Kopfhaut und im unteren Gesichtsdrittel zu finden. Nur etwa 5 % der Basaliome liegen am Stamm oder an den Extremitäten.

Basaliome wachsen sehr langsam über einige Jahre und machen sie damit differentialdiagnostisch unterscheidbar zum innerhalb von Wochen entstehenden und reizlos abheilenden Keratoakanthom. Den Beginn stellt meist ein kleiner, harter Knoten („Basaliomperle“) oder eine umschriebene Verhärtung (Induration) dar. Oft finden sich am Rand der Läsion sehr feine, neu gebildete Blutgefäße, die zart durch die Haut schimmern, die sog. Teleangiektasien, sowie perlschnurartige Verdickungen am Rand des Tumors. Die das Basaliom bedeckende Epithelschicht schimmert perlmuttartig und ist ein weiterer wichtiger differentialdiagnostischer Aspekt.

Lange Zeit findet ein Wachstum in horizontaler und vertikaler Richtung statt. Entstehung von Geschwüren (Ulcerationen) und zerstörerisches Wachstum (Destruktionen) kommen in späteren Stadien vor und sind je nach klinischer Form unterschiedlich stark ausgeprägt.

Prognose

Die Prognose ist allgemein gut, da in den meisten Fällen keine Metastasierungsneigung besteht. Patienten mit aggressiven Formen (Basalioma terebrans und Basalioma exulcerans) haben je nach Organbefall eventuell eine schlechtere Prognose.

Therapie

Zahlreiche Behandlungsformen stehen zur Verfügung:

Die Behandlungsform mit der geringsten Rückfallquote bei Basaliomen insbesondere im Gesicht ist noch immer die chirurgische Behandlung mit histologischer (mikroskopisch kontrollierter) Schnittrandkontrolle. Andere Behandlungsformen kommen meist nur dann als alleinige Therapie zum Einsatz, wenn die Operation nicht möglich ist wie beispielsweise aufgrund von Alter oder Vorerkrankungen des Patienten, der Lokalisation des Tumors oder ähnlichem. Wegen des langfristig zerstörerischen (destruierenden) Wachstums sollten Basaliome frühzeitig im Ganzen operativ entfernt werden, um eine Schädigung tieferliegender Gewebebereiche zu vermeiden. Ein Wiederauftreten des Tumors (Rezidive) ist jedoch immer möglich.

Große oder nichtoperable Basaliome bei älteren Menschen werden erfolgreich mit Röntgenweichstrahlen therapiert. Weitere Behandlungsverfahren sind die Kürettage mit lokaler chemochirurgischer Nachbehandlung, die Vereisungsbehandlung (Kryotherapie) insbesondere bei oberflächlichen Basaliomen, sowie die medikamentöse örtliche Krebsimmuntherapie oder eine topische Chemotherapie mit Anwendung einer 5-Fluorouracil-haltigen Creme.

Seit Juli 2004 ist eine neue Behandlungsmethode für das oberflächliche Basaliom zugelassen: Der Wirkstoff Imiquimod wird mit einer Creme über mehrere Wochen vom Patienten selbst aufgetragen. Imiquimod aktiviert lokal das körpereigene Immunsystem der Haut, welches dann die Tumorzellen gezielt angreift. Diese Wirkung zeigt sich in Form einer Entzündung, welche mehr oder weniger ausgeprägt verlaufen kann. Der Vorteil ist, dass sich hierdurch auch noch nicht sichtbare Tumorareale darstellen können und gleich mitbehandelt werden. Häufige Nebenwirkung der Entzündungsreaktion sind Juckreiz, Brennen oder leichte Schmerzen, Krustenbildung und Nässen. Sehr selten kommt es hingegen auch zu einem grippeähnlichen Gefühl, in diesem Fall wird empfohlen, die Therapie zu pausieren. Sofern der Patient die Krusten ohne weitere Manipulation abheilen lässt, ist eine Narbenbildung nicht zu erwarten.

Nachsorge

Da die meisten örtlichen Basaliome innerhalb von zwei Jahren erneut auftreten, sollten sich Patienten, die in der Vergangenheit ein Basalzellkarzinom entwickelt haben, für eine Zeitspanne von drei Jahren mindestens einmal jährlich vom Arzt untersuchen lassen. Auch durch Selbstuntersuchung können frühzeitig krankhafte Hautveränderungen festgestellt werden. Zudem sollten starke Sonnenexposition wie auch Besuche im Solarium vermieden werden, da (auch künstliches) UV-Licht schädlich für die Hautzellen ist.

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