Affektive Störungen

Affektive Störungen

Affektstörungen werden nach dem ICD 10 in Kapitel F3 zusammen gefasst. Affekte sind dabei die Gemütserregungen.

So kann zum Beispiel das Lächeln ein Zeichen für den Affekt der Freude sein, oder das Erröten ein körperliches Phänomen auf den Affekt der Sympathie. Die Neigung, mit der Faust auf den Tisch zu hauen, kann als Motivation aus dem Affekt des Zorn verstanden werden.

Die Hauptsymptomatik bei Affektstörungen besteht in einer Veränderung der Stimmungslage oder der Affekte hin zu depressiven oder manischen Mustern. Bei depressiven Mustern können zudem Ängste begleitend auftreten.

Diese Stimmungswechsel gehen häufig mit einer Veränderung des Aktivitätsniveaus eines Betroffenen einher. Wenn jemand zu einer depressiven Symptomatik neigt, ist er eher zurückgezogen und in sich gekehrt, jemand der zu einer Manie tendiert wird sich nach außen hin extrovertiert zeigen und sein Aktivitätspotential deutlich erhöht erleben. Bei affektiven Störungen kommt es häufig zu Rückfällen.

                    

Und die einzelnen Episoden beginnen häufig mit belastenden Ereignissen oder Situationen des Einzelnen. Nach dem ICD 10 werden folgende einzelne Störungsbildern zu den Affektiven Störungen hinzu gezählt:

  • F30 die manische Episode
  • F31 die Bipolare affektive Störung
  • F32 die Depressive Episode
  • F33 die Rezidivierende, also wiederkehrende depressive Störung
  • F34 die anhaltende Affektive Störung
  • F38 sonstige affektive Störungen
  • F39 nicht näher bezeichnete affektive Störungen


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