Periorale Dermatitis: Alles, was DU darüber wissen musst!

Periorale Dermatitis kann eine sehr unangenehme Hautkrankheit sein, die oft mit Rötungen, Schuppenbildung und kleinen Pickeln um den Mund herum einhergeht. In diesem Blogbeitrag erfährst DU alles, was DU über die Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten dieser Erkrankung wissen musst.

Was ist Periorale Dermatitis?

Periorale Dermatitis ist eine Hauterkrankung, die oft im Gesicht auftritt. Sie zeichnet sich durch kleine rote Pickel oder Bläschen aus, die um den Mund herum auftreten. Die Haut kann auch schuppig oder juckend sein. Die genauen Ursachen der perioralen Dermatitis sind noch nicht vollständig geklärt, aber es wird angenommen, dass sie durch eine Kombination aus Faktoren wie Hormonen, Bakterien und Umweltfaktoren verursacht werden kann. Die Diagnose wird normalerweise durch einen Arzt gestellt, der die Symptome untersucht und gegebenenfalls eine Hautprobe entnimmt. Die Behandlungsmöglichkeiten können topische Cremes oder Antibiotika beinhalten, um die Symptome zu lindern und den Heilungsprozess zu beschleunigen. Es ist auch wichtig, präventive Maßnahmen zu treffen, um das Risiko einer erneuten Infektion zu verringern. Dazu gehört eine sanfte Gesichtspflege mit milden Produkten sowie eine gesunde Ernährung und Lebensweise. Zusammengefasst lässt sich sagen: Periorale Dermatitis ist eine lästige Erkrankung, aber mit der richtigen Behandlung und Vorsorge kann sie gut kontrolliert werden.

Symptome der Perioralen Dermatitis

Wenn du unter Perioraler Dermatitis leidest, wirst du wahrscheinlich eine Reihe von unangenehmen Symptomen bemerken. Diese können sich auf verschiedene Weise zeigen und können von Person zu Person variieren. Zu den häufigsten Symptomen gehören rote, schuppige Flecken um den Mund herum sowie kleine Papeln oder Pusteln, die jucken oder brennen können. Ein weiteres Anzeichen für Periorale Dermatitis ist ein leichtes Kribbeln oder Brennen der Haut. Manche Menschen berichten auch von einer leichten Schwellung der betroffenen Stellen sowie von Trockenheit und Rissen in der Haut. Wenn du diese Symptome bemerkst, solltest du einen Dermatologen aufsuchen, um eine genaue Diagnose zu erhalten und die besten Behandlungsmöglichkeiten zu besprechen.

Ursachen der Perioralen Dermatitis

Die Ursachen der perioralen Dermatitis sind bis heute nicht vollständig geklärt. Es wird vermutet, dass eine gestörte Hautbarriere, hormonelle Veränderungen und bestimmte Inhaltsstoffe in Kosmetikprodukten eine Rolle spielen können. Auch eine Überpflege der Haut und ein zu häufiges Waschen des Gesichts können die Entstehung einer perioralen Dermatitis begünstigen. Des Weiteren kann auch eine Pilzinfektion oder eine bakterielle Infektion die Ursache sein. Eine genaue Diagnose ist daher wichtig, um die richtige Behandlungsmethode zu wählen und ein erneutes Auftreten zu vermeiden. Um das Risiko einer perioralen Dermatitis zu minimieren, sollte man auf hautreizende Produkte verzichten und auf eine sanfte Reinigung der Haut achten. Zudem ist es ratsam, bei ersten Anzeichen der Erkrankung schnell einen Facharzt aufzusuchen, um eine gezielte Behandlung einzuleiten.

Diagnose der Perioralen Dermatitis

Die Diagnose der Perioralen Dermatitis kann manchmal schwierig sein, da die Symptome ähnlich wie bei anderen Hauterkrankungen aussehen können. Ein erfahrener Dermatologe kann jedoch anhand des Erscheinungsbildes und der Anamnese eine genaue Diagnose stellen. In einigen Fällen kann es notwendig sein, eine Hautbiopsie durchzuführen, um andere mögliche Ursachen auszuschließen. Es ist wichtig, dass Sie während des Diagnoseprozesses offen mit Ihrem Arzt sprechen und alle Informationen über Ihre Symptome und medizinische Geschichte teilen. Nur so kann eine genaue Diagnose gestellt werden und eine angemessene Behandlung erfolgen. Wenn Sie glauben, dass Sie an Perioraler Dermatitis leiden, sollten Sie sofort einen Dermatologen aufsuchen, um eine schnelle Diagnose und Behandlung zu erhalten.

Behandlungsmöglichkeiten der Perioralen Dermatitis

Wenn du unter perioraler Dermatitis leidest, gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Zunächst solltest du jedoch darauf achten, dass du keine kosmetischen Produkte verwendest, die die Haut reizen können. Auch Cortison-Cremes sollten vermieden werden, da sie das Hautbild langfristig verschlechtern können. Eine sanfte Reinigung mit milden Produkten und das Vermeiden von Sonnenlicht sind ebenfalls wichtig. In manchen Fällen kann eine Antibiotika-Therapie helfen, um die Entzündung zu lindern. Auch Azelainsäure oder Metronidazol-Gel können eingesetzt werden. Bei schweren Fällen kann eine Laserbehandlung oder eine Kortison-Injektion in Betracht gezogen werden. Es ist jedoch wichtig, dass du dich von einem Facharzt beraten lässt und nicht selbstständig experimentierst. Die Behandlung sollte individuell auf deine Bedürfnisse abgestimmt sein und regelmäßig überwacht werden, um mögliche Nebenwirkungen zu vermeiden.

Prävention der Perioralen Dermatitis

Wenn Du bereits an einer perioralen Dermatitis leidest oder diese in der Vergangenheit hattest, möchtest Du sicher alles tun, um einen erneuten Ausbruch zu vermeiden. Hier sind einige Präventionsmaßnahmen, die Du ergreifen kannst:

  • Vermeide den übermäßigen Gebrauch von Kosmetika und Hautpflegeprodukten. Achte darauf, dass die Produkte, die Du verwendest, frei von Inhaltsstoffen wie Parabenen, Sulfaten und Duftstoffen sind.

  • Vermeide den Einsatz von Steroidcremes auf dem Gesicht. Diese können langfristig zu einer Verschlimmerung der Symptome führen.

  • Verzichte auf den Konsum von scharfen Speisen und Getränken und reduziere Deinen Alkoholkonsum.

  • Schütze Deine Haut vor UV-Strahlen durch das Tragen eines Hutes oder einer Sonnenbrille und durch das Auftragen eines Sonnenschutzmittels mit einem hohen Lichtschutzfaktor.

  • Versuche Stress zu reduzieren, da dieser eine Rolle bei der Entstehung von Hautproblemen spielen kann.

Indem Du diese Maßnahmen ergreifst, kannst Du dazu beitragen, das Risiko für einen erneuten Ausbruch der perioralen Dermatitis zu minimieren. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass jeder Fall individuell ist und dass es keine Garantie für eine vollständige Vorbeugung gibt. Wenn Du Symptome bemerkst oder Bedenken hast, solltest Du Dich an einen Dermatologen wenden.

Alles, was Du über die periorale Dermatitis wissen musst!

Wenn Du Dich mit perioraler Dermatitis auseinandersetzt, solltest Du Dir im Klaren sein, dass es sich um eine recht häufige Erkrankung handelt. Die Symptome können sehr unangenehm sein und die Ursachen sind vielfältig. Es ist wichtig, dass Du bei Verdacht auf periorale Dermatitis einen Arzt aufsuchst, um eine genaue Diagnose zu erhalten. Die Behandlungsmöglichkeiten reichen von der Verwendung von speziellen Cremes und Salben bis hin zur Einnahme von Antibiotika. Auch die Prävention spielt eine wichtige Rolle – hier gilt es vor allem, irritierende Substanzen zu vermeiden und auf eine sanfte Hautpflege zu setzen. Mit diesem Wissen bist Du bestens gerüstet, um periorale Dermatitis effektiv zu behandeln und in Zukunft vorzubeugen.

Hier der ursprüngliche Artikel

Die periorale Dermatitis ist eine ungefährliche Hautkrankheit mit einem charakteristischen bläschenhaftem Ausschlag, sog. Papeln, vor allem um den Mund und die Augen.

Klinisches Bild

Meist um den Mund herum (perioral) oder manchmal auch an den Augenlidern oder deren Umgebung erkennt man meist zahlreiche, dichtstehende, kleinste, entzündliche gerötete Knötchen oder Bläschen. Ein kleiner Rand rund um die Lippen bleibt frei. Manchmal können diese winzigen Knötchen zu größeren Arealen zusammenfließen und Plaques bilden. Am häufigsten sind die Nasolabialfalten, also die Bereiche von den Nasenflügeln abwärts zu den Mundwinkeln, sowie die seitlichen Zonen des Kinns betroffen. Dadurch entsteht der Eindruck einer ringartigen Verteilung.

Ursache

Die genaue Ursache der Erkrankung ist unbekannt. Wird Haut überpflegt, ist sie nicht mehr in der Lage, selbst die notwendigen Fette herzustellen, so dass sie trocken wird und schuppt. Aus Unwissenheit werden die betroffenen Hautpartien daraufhin noch intensiver gepflegt und eingecremt, wodurch sich der Ausschlag verstärkt und erweitert. Oft besteht eine genetische Disposition, und die periorale Dermatitis bricht erst aus, wenn ein Auslöser ins Spiel kommt. Die bekanntesten Auslöser sind Stress, Pilzbefall, Bakterien, fluoridhaltige Zahncreme und die Langzeitanwendung von Cortisonpräparaten. Die Beschwerden tauchen fast nur bei Frauen jüngeren bis mittleren Alters auf. Gleichzeitig besteht häufig eine vegetative Labilität (Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Verstopfung) und auch ein Zusammenhang mit partnerschaftlichen oder beruflichen Dauerbelastungen. Auch nach Absetzen der Antibabypille kann die Periorale Dermatitis auftreten. Das oft erheblich beeinträchtigte Aussehen führt dazu, dass zur vermeintlichen Pflege oder Therapie vermehrt Kosmetika und Hautpflegemittel bis hin zu kortisolhaltigen Salben eingesetzt werden. Durch diese Salben tritt zunächst zwar eine Verbesserung ein, die jedoch nur von kurzer Dauer ist. Dann erlebt der Ausschlag trotz Weiterbehandlung mit Kortisolsalbe einen neuen Schub und intensiviert sich. Die Periorale Dermatitis wird auch oftmals als Stewardessenkrankheit bezeichnet, weil eine Stewardess den Prototyp einer Patientin darstellt: 25–40 Jahre alt, gepflegtes Auftreten.

Therapie

Zur Therapie müssen die genannten Ursachen ausgeschaltet werden. Insbesondere sollte die regelmäßige Anwendung kosmetischer Cremes („Feuchtigkeitscremes“) vermieden werden. Die befallenen Hautbezirke dürfen nur noch mit Wasser gereinigt werden. Dabei können die Beschwerden zunächst verstärkt auftreten: Die Haut spannt und brennt. Die entzündliche Rötung tritt stärker hervor. Die Entzündung kann auch einen nässenden Charakter bekommen. Dann müssen die Patientinnen Selbstdisziplin aufbringen, um nicht zu ihrer gewohnten Hautpflege Zuflucht zu nehmen und dadurch in einen Teufelskreis zu gelangen. Im Zweifel sollte der Arzt zu Rate gezogen werden. Wenn sie es schaffen, auf ihre Kosmetika für etwa sechs Wochen bis zu einem Vierteljahr zu verzichten, verschwinden die Beschwerden. Erste sichtbare Erfolge sind jedoch teilweise schon nach drei Wochen zu sehen. Empfohlen werden auch Umschläge, die in schwarzen Tee eingetaucht werden. Wirksam werden hierbei die sogenannten Gerbstoffe. Damit der Tee ausreichend Gerbstoff abgibt, muss er länger (ca. 10 Minuten) ziehen und dann ausreichend abkühlen, da Wärme die Entzündung fördern würde.

Differentialdiagnose

Die Symptome können mit Ekzemen, Akne oder Rosazea verwechselt werden. Ein seborrhoisches Ekzem tritt in einer ähnlichen Verteilung wie die periorale Dermatitis auf. Jedoch hat das Ekzem eher flächigen Charakter im Gegensatz zu den meist „pickelartigen“, also eher punktartigen Veränderungen der perioralen Dermatitis. Oft ist auch die Schuppung stärker ausgeprägt. Darüber hinaus finden sich bei seborrhoischem Ekzem auch in anderen Regionen der Gesichts- oder Kopfhaut (behaarte Bereiche, Ohren, Bartbereich) ekzematöse Hautveränderungen. Akne ist gekennzeichnet durch ein anderes Verteilungsmuster im Gesicht (eher Wangen, Schläfen und Stirn) sowie das Vorhandensein von Mitessern (Komedonen). Rosazea kann der perioralen Dermatitis ähnlich sein, ist jedoch meist nicht um den Mund herum, sondern eher auf den Wangen oder Stirn lokalisiert. Die entzündlichen Papeln sind meist etwas gröber.

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