Atelektase

Eine Atelektase bezeichnet einen kollabiertenLungenabschnitt, der mit wenig oder keiner Luft gefüllt ist. Die Alveolarwände liegen also aneinander an. Die angeborene Atelekatse wird auch als primäre oder fetale Atelektase bezeichnet. Lungenteile sind nach der Bert nicht oder nur unvollständig belüftet. 

Formen

Als erworbene Atelektase kann z.B. eine Entspannungsatelektase auftreten. Nach Verletzung der Thoraxwand gelangt Luft in den Pleuraspalt, der Lungenflügel wird nicht mehr an der Thoraxwand gehalten. Bei der Kompressionsatalektase kommt es zu einer Kompression des Lungengewebes durch Pleuraerguss oder auch Tumoren. Eine Resroptionsatelektase tritt bei einer 100% Gabe bei der Beatmung auf. Da hier der sonst vorhandene Stickstoff fehlt, diffundiert das gesamte O2 in die Kapillare, wodurch die Alveolen kollabieren, da diese durch den Stickstoff offen gehalten werden. Bei einer Obstruktionsatelektase wird die distale Luft nach Verlegung eines Bronchus gefangen und resorbiert. Hierdurch schrumpft der betroffene Lungenanteil.

Diagnostik

Im Rahmen der Diagnostik kann bei der Inspektion u.U. eine Zyanose oder auch eine nachschleppende Atmung beobachtet werden. Bei der Perkussion kann eine Dämpfung des Lungenschalls gehört werden. Bei der Auskultation kann ein abgeschwächtes Atemgeräusch wahrgenommen werden, beim Röntgen kann eine Transparenzminderug und Verlagerung der Lappenspalten beobachtet werden. Differenzialdiagnostisch sollte eine Lungenentzündung, also eine Pneumonie ausgeschlossen werden.

Therapie

Bei der Therapie steht die Behandlung der zugrunde liegenden Ursache an erster Stelle. Daneben werden auch Physiotherapie, physikalische Anwendungen und Atemgymnastik empfohlen. Unter Umständen wird dem Patienten auch Sauerstoff verabreicht.