Mitralklappeninsuffizienz

Mitralklappeninsuffizienz

Die Mitralklappeninsuffizienz ist eine Schlussunfähigkeit der Mitralklappe. Hierdurch entleert sich der linke Ventrikel während der Systole in zwei Richtungen: in den linken Vorhof zurück und in die Lungenvene.

In der Folge kommt es zu einem Druckanstieg im Lungenkreislauf. Dies kann dann zu einem Lungenödem führen. Bei einer chronischen Lungenstauung erhöht sich der Druck in der Arteria pulmonalis und es entsteht eine Pulmonale Hypertonie. Dies kann zu einer Rechtshypertrohpbie oder auch einer Rechtsherzdilatation führen.

Symptome einer Mitralinsuffizienz

Symptomatisch bleiben leichte Formen meist unbemerkt. Bei schwereren Formen kann es zu einem Leistungsknick und Dyspnoe (Atemnot) kommen. Des weiteren können auch Herzrhythmusstörungen als „Herzstolpern“ wie auch Herzrasen (Tachykardie) bestehen.

Im Allgemeinen besteht ein hochfrequentes, bandförmiges und systolisches Herzgeräusch. Dieses ist über der Herzspitze am lautesten und wird in die linke Achsel fortgeleitet. Bei einer Lungenstauung kann zudem ein pulmonales Rasselgeräusch bestehen. Bei einer bestehenden sekundären Rechtsherzinsuffizienz kommt es zu einer Halsvenenstauung und Ödembildung.