Hyperparathyreoidismus

Der Hyperparathyreoidismus beschreibt eine Nebenschilddrüsenüberfunktion. Die häufigsten Ursachen sind ein Adenom bzw. eine Hyperplasie der Nebenschilddrüse. Der erhöhte Parathormonspiegel führt hierbei zu einer verstärkten Mobilisierung von Kalzium aus dem Knochen, einer erhöhten Rückresorption aus dem Urin und einer verstärkten Kalziumresorption aus dem Darm.

Symptome

Typische Symptome sind Knochenschmerzen, Geschwüre von Magen und Zwölffingerdarm wie auch eine Steinbildung in den Nieren und den ableitenden Harnwegen. Darüber hinaus können Symptome wie Muskelschwäche, Appetitlosigkeit und Übelkeit bzw. Erbrechen, eine Pankreatits, Gallensteinleiden sowie auch psychiatrische Phänomene auftreten.

Diagnostik und Therapie

Im Vordergrund steht die Erhebung eines Labors. Hier finden sich erhöhte Kalziumwerte, erniedrigte Phosphate, erhöhte Alkalische Phosphatase sowie erhöhte Parathormon-Werte. Differenzialdiagnostisch sind eine Vitamin-D-Intoxikation sowie eine Tumorhyperkalzämie auszuschließen. Therapeutisch steht die operative Entfernung der Nebenschilddrüse im Fokus.